Die X-Akten sind eine Erfindung des amerikanischen Fernsehproduzenten Cris Carter. In der Serie „Akte X“ jagen die Agenten Fox Mulder und Dana Scully nach Außerirdischen und untersuchen diverse seltsame Phänomene. Die Anhaltspunkte für ihre Forschungen finden sie in den X-Akten. Dabei handelt es sich um geheime Akten des FBIs, die aufgrund ihrer brisanten Inhalte geheim gehalten werden.
Ein weiteres Thema, dass bei „Akte X“ eine große Rolle spielt, ist eine Verschwörung, die bis in die obersten Regierungskreise reicht. Obwohl dieser wilde Mix auf den ersten Blick eine Überfrachtung des Zuschauers darstellt, ist die Serie zu einem weltweiten Erfolg geworden.
Der Grund dafür liegt vor allem in der detaillierten Mythologie, die in der Serie etabliert wird. Es entsteht eine Gegenwelt, in der fast alles möglich erscheint. Zudem wird in fast jeder Folge für Spannung gesorgt, weil Scully und Mulder einem Monster oder einem Außerirdischen begegnen.
Angeregt durch die fiktiven X-Akten fühlen sich viele Ufologen und Esoteriker dazu berufen, die vermeintlich echten X-Akten zu präsentieren. Dabei hilft ihnen z.B. die Tatsache, dass diverse Geheimdienste, insbesondere in den USA, alle möglichen geheimen Untersuchungen in der Vergangenheit gemacht haben.
Unter dem Strich sind X-Akten jedoch nicht mehr als eine geniale Erfindung, welche die Fantasie vieler Menschen angeregt hat. Nach der Serie wurden noch zwei Kinofilme produziert, so dass wenigstens ein bisschen Nachschub an neuen X-Akten vorhanden ist.