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Geht von einer Freimaurer-Loge eine Gefahr aus?
Der Begriff „Freimaurer-Loge“ hat zwei Bedeutungen. Zunächst ist damit der Ort gemeint, an dem sich die Freimaurer treffen. Darüber hinaus werden die einzelnen Gruppen der Freimaurer als Logen bezeichnet. Eine Johannisloge ist eine Freimaurer-Loge, die Johannes den Täufer als Schutzpatron hat. Zwar gibt es innerhalb der Loge verschiedene Grade, den Lehrling, den Gesellen und den Meister, aber alle Mitglieder verfügen über die gleichen Rechte. Dieses System wird auch als blaue Johannisfreimaurerei bezeichnet. Damit eine Freimaurer-Loge offiziell wird, muss sie von einer anderen Loge, die schon länger existiert, anerkannt werden. Es gibt auch Großlogen, in denen sich viele verschiedene Logen zusammengeschlossen haben. Eine Großloge ist im Prinzip ein Dachverband. In Deutschland ist jede Freimaurer-Loge im Vereinsregister eingetragen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch unterscheiden sich Freimaurer-Logen von anderen Vereinen. Es gibt z.B. Aufnahmerituale, die geheim gehalten werden. Zudem gilt ein Verschwiegenheitsprinzip. Gespräche, die unter den Mitgliedern stattfinden, dürfen nicht öffentlich gemacht werden. Die Geheimhaltung hat die Freimaurer zum Gegenstand diverser Verschwörungstheorien gemacht. Doch jenseits aller unbewiesenen Mutmaßungen ist eine Freimaurer-Loge vor allem einer Vereinigung von Menschen, die sich bestimmten Idealen verpflichtet fühlen. Im Einzelnen sind dies Toleranz, Humanität, Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit. Das klingt nicht besonders bedrohlich. Deswegen sollte man den Freimaurern vielleicht empfehlen, die Öffentlichkeit zu suchen. Nur so könnten lange bestehende Vorurteile beseitigt werden. Related posts:
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